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300.000 Mal heruntergeladen: Android-Apps mit schädlichem Trojaner entdeckt

300.000 Mal heruntergeladen: Android-Apps mit schädlichem Trojaner entdeckt

Tobias Stadler

Im Google Play Store wurden erneut Apps entdeckt, die eine schädliche Software mit sich tragen. Insgesamt wurden diese mehr als 300.000 Mal heruntergeladen. Was Sie jetzt tun können, erfahren Sie hier.

Es kommt immer wieder vor, dass gefährliche Apps im Google Play Store auftauchen. Sicherheitsforscher haben nun erneut einige schädliche Anwendungen gefunden, wie "Ars Technica" berichtet. Mehr als 300.000 mal wurden die Anwendungen bereits heruntergeladen.

Die Schad-Software tarnt sich unter anderem als QR-Codescanner, pdf-Scanner oder Krypto-Wallet. Diese Apps selbst sind noch nicht gefährlich. Allerdings versuchen sie Schad-Software herunterzuladen. Diese Downloads werden als notwendige Updates für die heruntergeladene Apps getarnt. Die Nutzer geben der App damit unbewusst die Erlaubnis den Trojaner zu installieren.

300.000 Mal heruntergeladen: Android-Apps mit schädlichem Trojaner entdeckt

Schädliche Android-Apps sind nur schwer als solche zu erkennen

Diese Trojaner haben mehrere Funktionen. Unter anderem werden Passwörter geklaut und Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes abgefangen. Außerdem werden Screenshots erstellt. Das Problem mit den Apps im Play Store ist, dass viele Maßnahmen ergriffen wurden, die verhindern wollen, dass sie als schädliche Software erkannt werden.

Außerdem haben die gedownloadeten Apps auch die tatsächlich angepriesenen Funktionen. Im Play Store bekamen sie dafür teils auch sehr gute Bewertungen. Das gepaart mit den hohen Downloadzahlen vermittelt für viele Nutzer damit den Eindruck, dass es sich um sichere Software handelt.

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Diese Android-Apps verteilen die Trojaner

Generell wurden vier Trojaner-Familien bei den Apps entdeckt. Einer davon ist Anatsa. Dieser hat die Aufgabe automatische Überweisungen einzurichten und damit die Konten der Opfer leerzuräumen. Bei den anderen Trojanern handelt es sich um Alien, Hydra und Ermac.

Folgende Apps mit den entsprechenden Paketnamen wurden entdeckt:

Schädliche Android-Apps: So schützen Sie sich.

Inzwischen wurden die Apps aus dem Play Store entfernt. Google reagiert in solchen Fällen in der Regel sehr schnell. Allerdings hat das Unternehmen immer wieder das Problem, dass gefährliche Apps unerkannt in den Play Store kommen.

Wer eine der Apps installiert hat, sollte diese und auch die "Updates" umgehend löschen. Man sollte dazu einen Virenscanner nutzen. In einem solchen Fall ist es schwierig sich von Vornherein zu schützen. Das aufmerksame Lesen von Nutzerreviews kann helfen. Ansonsten sollte man es vermeiden App-Updates von anderen Plattformen herunterzuladen. Außerdem hilft es, wenn man grundsätzlich nur Apps installiert, die man auch wirklich braucht. Den Rest sollte man löschen.