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Bistum Münster geht Missbrauchsvorwürfen gegen Pfarrer nach - Westfalen-Lippe - Nachrichten - WDR

Bistum Münster geht Missbrauchsvorwürfen gegen Pfarrer nach - Westfalen-Lippe - Nachrichten - WDR

Im Bistum Münster sind neue Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden. Sie richten sich gegen einen verstorbenen Priester der St. Konrad-Kirchengemeinde in Rheine-Gellendorf.

Von Heike Zafar

Wie das Bistum am Sonntag mitteilte, hatte ein Betroffener einen sexuellen Übergriff in den 1960er Jahren gemeldet und darum gebeten, den Fall öffentlich zu machen. In allen sieben katholischen Kirchen der inzwischen fusionierten Großgemeinde in Rheine wurden die Gemeindemitglieder informiert, meist in den sonntäglichen Gottesdiensten. Das Bistum spricht von einem Vorwurf des "."

Bistum Münster geht Missbrauchsvorwürfen gegen Pfarrer nach - Westfalen-Lippe - Nachrichten - WDR

In der Abendmesse informiert

Die Gemeindemitglieder von St. Konrad in Rheine- Gellendorf waren bereits in der Abendmesse am Freitag informiert worden, dass ihr langjähriger, 2007 verstorbener Priester sexuell übergriffig gewesen sein soll. "", sagt Peter Frings, Interventionsbeauftragter im Bistum Münster. Er selbst war dabei, als die Mitteilung verlesen wurde. Der Priester, ein Ordensmann der Steyler Missionare, war von 1962 bis 1983 in Rheine eingesetzt. Zuvor war er in Goch und Gescher undnach 1982 in Gronau tätig.

Mann vertraut sich Historikerkommission an

Das mutmaßliche Opfer hatte sich an die Historikerkommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Bistum Münster gewandt. Dort gehen Forscher der Uni Münster seit 2019 den Fällen sexueller Gewalt durch Priester und Kirchenmitarbeiter nach. Bischof Felix Genn hat ihnen freien Zugang zum Bistums-Archiv und den dort gesammelten Personalakten garantiert und zugesagt, keinen Einfluss auf die Ergebnisse und deren Veröffentlichung zu nehmen.

Offenbar noch weitere Opfer

Es sei nicht auszuschließen, dass es weitere Opfer von Übergriffen des verstorbenen Priesters aus Rheine oder mögliche Zeugen gibt, sagt der Interventionsbeauftragte Frings. Der Betroffene habe erklärt, er wisse von weiteren Geschädigten.