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Chinas Autobranche: Wie Chinas Autobauer die deutschen überholen

Chinas Autobranche: Wie Chinas Autobauer die deutschen überholen

Innovationen Neue Wege statt Imitation: Wie Chinas Autobauer die deutschen überholen

Gastbeitrag vonWolf Ingomar Faecks

Wolf Ingomar Faecks ist Berater für die digitale Business Transformation von Unternehmen mit Schwerpunkt Automobil-Industrie bei Publicis.Sapient.

Bild: Presse

Innovation ist der Antrieb der deutschen Autobranche. Doch wo soll die Inspiration für Fortschritt herkommen, wenn die bisherigen Vorbilder schwächeln? Der Blick geht klar gen Osten, wo der einstmalige „Plagiats-Weltmeister“ China sich zum führenden Innovator wandelt.

Innovation ist ein Label, das heutzutage jeder noch so kleinen Verbesserung zugesprochen wird. Allen voran gilt das für die Autoindustrie, die in ihrer aktuellen Situation gleich an zwei Fronten zu kämpfen hat: Zum einen heißt es, das schwächelnde Kerngeschäft zu stärken, zum anderen sind neue Geschäftsfelder rund um die Zukunft der Mobilität aufzubauen. Dass Innovation heute nicht mehr durch gute alte Ingenieursarbeit vorangetrieben wird, stellt niemand in Frage. Statt um PS und Stahl geht es um Agilität und Daten.

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Fortschritt ist nun gleichbedeutend mit der konkreten Anwendung neuer Technologien: Data Analytics für personalisierte Kundeninteraktionen, Blockchain für Fahrzeugregister, Künstliche Intelligenz für autonomes Fahren. Visionen und interessante Prototypenbeispiele gibt es viele; Marktreife und kommerzialisierte Lösungen aus den etablierten Autohochburgen sind jedoch noch rar.

Warum das so ist, liegt auf der Hand: Das grundlegende Geschäfts- und Organisationsmodell traditioneller Automobilkonzerne ist für weitreichende Innovation im Zeitalter der digitalen Business-Transformation schlichtweg ungeeignet. Woran es fehlt: schnelle und agile Entscheidungsprozesse, Aufbau und Weiterentwicklung einer neuen Partnerlandschaft sowie passende Unternehmenskulturen, Eigenverantwortlichkeit und unternehmerischer Spirit. Klingt verdammt nach Silicon Valley. Das dachten sich auch Scharen hochmotivierter Auto-Manager, die in den vergangenen Jahren die Pilgerreise an die Westküste der USA antraten, um von Google & Co. zu lernen, wie Innovation funktioniert.

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Klingt logisch, wo diese als Innovationsschmieden gefeierten Unternehmen theoretisch auch noch viele der Technologien grundlegend mitgestalten, die die Eckpfeiler der neuen Mobilitätsstrategien definieren. Ein Sprung in die aktuelle Realität zeichnet ein anderes Bild: Eiszeit am Aktienmarkt, die sonst so erfolgsverwöhnten Tech-Aktionäre stellen sich auf harte Zeiten ein. Allen voran Apple: früher unter Steve Jobs Sinnbild radikaler Innovation, heute nur noch konformistischer Optimierer. Das neueste iPhone als ehemaliges Flaggschiff bietet maximal noch inkrementelle Produktverbesserung, eine Preispositionierung weit über dem Wettbewerb und ein Geschäftsmodell, das fest etabliert, aber kaum als innovativ bezeichnet werden kann. Paradoxerweise alles Muster, die die Autobranche aktuell krampfhaft zu überwinden versucht.

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